Endometriose ganzheitlich betrachtet:

Simone Möller im Interview im Magazin NATURHEILPRAXIS: Mein Weg von der Betroffenen zur Heilpraktikerin

Übersicht

Endometriose ganzheitlich behandeln

Von der Patientin zur Heilpraktikerin: Meine Endometriosegeschichte im Fachmagazin Naturheilpraxis

Endometriose begleitet mich seit vielen Jahren. Was mit starken Beschwerden und lange fehlenden Antworten begann, hat irgendwann nicht nur meinen Blick auf Gesundheit verändert, sondern auch meinen beruflichen Weg.

In der September-Ausgabe 2026 des Fachmagazins Naturheilpraxis wird diese Geschichte nun ausführlich erzählt.

Für den Titelbeitrag „Der Feind im Bauch – Endometriose ganzheitlich behandelt“ hat Redakteurin Annalena Hörl meinen persönlichen Weg aufgegriffen und mit unterschiedlichen fachlichen Perspektiven auf Diagnostik, schulmedizinische Behandlung und naturheilkundliche Begleitung verbunden.

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Das Wichtigste auf einen Blick:

Eine Diagnose, die viele Fragen offenließ

Meine Beschwerden begannen bereits mit meiner ersten Periode. Starke Unterleibsschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen und eine ausgeprägte Müdigkeit gehörten früh zu meinem Alltag.

Trotzdem dauerte es viele Jahre, bis ich überhaupt erfuhr, dass Endometriose hinter meinen Beschwerden steckt.

Die Diagnose kam schließlich nach einer Operation. Damit hatte meine Erkrankung endlich einen Namen. Wirklich verstanden habe ich damals aber noch lange nicht, was diese Diagnose für mich bedeutet und welche Möglichkeiten ich überhaupt habe.

Genau diese Erfahrung kennen auch heute noch viele Frauen:

Endlich gibt es eine Diagnose und gleichzeitig entstehen hundert neue Fragen.

Vier Operationen in vier Jahren

Nach der Diagnose folgten Operationen und eine hormonelle Behandlung.

Innerhalb von vier Jahren wurde ich viermal operiert. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich nicht mehr nur auf den nächsten Behandlungsschritt warten wollte.

Ich wollte verstehen.

Was passiert eigentlich in meinem Körper? Welche Möglichkeiten gibt es zusätzlich? Wo liegen die Grenzen einzelner Therapieansätze? Und was kann ich selbst dazu beitragen, mit dieser chronischen Erkrankung besser zu leben?

So begann ich, mich intensiv mit Fachliteratur, Ernährung, Darmgesundheit und verschiedenen naturheilkundlichen Ansätzen auseinanderzusetzen.

Es geht nicht darum, möglichst viele Maßnahmen gleichzeitig zu beginnen. Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen und Beschwerden nicht vorschnell voneinander zu trennen. Gerade bei einer chronischen Erkrankung kann diese Einordnung entlastend sein, weil sie hilft, aus der Informationsflut herauszukommen.

Viele Frauen haben bereits vieles gelesen, ausprobiert oder gehört. Was dann häufig fehlt, ist nicht noch ein weiterer Tipp, sondern eine klare Sortierung der eigenen Situation.

Aus dieser zunächst sehr persönlichen Suche entstand später meine Ausbildung zur Heilpraktikerin.

Warum ich eine Behandlung heute nicht als Entweder-oder betrachte

Ein Gedanke ist mir bis heute besonders wichtig:

Schulmedizin und Naturheilkunde müssen keine Gegensätze sein.

Operationen können notwendig sein. Hormonelle Therapien können Beschwerden lindern. Gute medizinische Diagnostik und fachärztliche Begleitung sind wichtige Bestandteile der Endometrioseversorgung.

Gleichzeitig lohnt sich für mich der Blick auf weitere Bereiche, die für Gesundheit und Lebensqualität eine Rolle spielen können: Ernährung und Darmgesundheit, Nährstoffversorgung, Bewegung, Stressregulation, Umgang mit chronischen Schmerzen und der individuelle Alltag.

Nicht jede Maßnahme passt zu jeder Frau.

Und genau deshalb geht es aus meiner Sicht nicht darum, möglichst viele Dinge gleichzeitig auszuprobieren, sondern darum, Zusammenhänge zu verstehen und sinnvolle Schritte individuell zu wählen.

Drei Perspektiven auf Endometriose

Was mir an dem Beitrag in der Naturheilpraxis besonders gefällt: Er erzählt nicht nur meine persönliche Geschichte.

Dr. Katharina Tropschuh vom TUM Universitätsklinikum Rechts der Isar ordnet Endometriose und schulmedizinische Behandlungsmöglichkeiten aus gynäkologischer Sicht ein. Heilpraktikerin und Diplom-Psychologin Iris Lemke beschreibt, wie ein ergänzender naturheilkundlicher Blick auf Endometriose aussehen kann.

So entsteht ein Beitrag, der unterschiedliche Perspektiven nebeneinanderstellt, statt Endometriose auf die eine Therapie oder den einen richtigen Weg zu reduzieren.

Von der eigenen Erkrankung zur heutigen Arbeit

Meine Auseinandersetzung mit Endometriose begann aus einem sehr persönlichen Grund: Ich wollte zunächst selbst verstehen, was ich tun kann.

Aus diesem Interesse wurde irgendwann mein Beruf.

Heute begleite ich Frauen mit Endometriose und Adenomyose als Heilpraktikerin. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf einer individuellen Begleitung, bei der unter anderem Ernährung, Darmgesundheit, Mikronährstoffe und weitere naturheilkundliche Ansätze eine Rolle spielen können.

Zusätzlich bin ich seit vielen Jahren als Beraterin für die Endometriose-Vereinigung Deutschland e. V. tätig und gebe mein Wissen als Dozentin weiter.

Was sich dabei durch meine eigene Geschichte und meine heutige Arbeit zieht, ist vor allem eine Frage:

Wie kann Endometriose Teil meines Lebens sein, ohne mein ganzes Leben zu bestimmen?

Genau darum ging es irgendwann auch für mich selbst.

Nicht darum, mir zu versprechen, nie wieder Beschwerden zu haben. Sondern darum, meinen Körper besser kennenzulernen, Warnsignale früher wahrzunehmen und wieder mehr Leben außerhalb der Erkrankung zu haben. Im Magazinbeitrag wird dieser persönliche Wendepunkt ebenfalls beschrieben.

Den vollständigen Beitrag in der Naturheilpraxis lesen

Der Titelbeitrag „Der Feind im Bauch – Endometriose ganzheitlich behandelt“ ist in der September-Ausgabe 2026 der Naturheilpraxis erschienen.

Darin erfährst du mehr über meinen persönlichen Weg mit Endometriose und über unterschiedliche medizinische und naturheilkundliche Perspektiven auf die Erkrankung.

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Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Richard Pflaum Verlags / Naturheilpraxis.

Du hast selbst gerade mehr Fragen als Antworten?

Vielleicht hast du eine frische Diagnose bekommen. Vielleicht stehst du vor einer Therapieentscheidung. Oder du hast schon unglaublich viel gelesen und weißt trotzdem nicht, was davon für deine Situation relevant ist.

In meiner Endometriose-Sprechstunde nehmen wir uns Zeit für genau diese Fragen und sortieren gemeinsam, welche Themen und nächsten Schritte du weiterverfolgen möchtest.

Endometriose ganzheitlich behandeln

Das sagen meine Kunden