Endometriose behandeln und den eigenen Weg finden

Fast alle Frauen mit Endometriose oder Adenomyose hören früher oder später Sätze wie:
„Hormone oder Operation – etwas anderes gibt es nicht.“

In vielen Fällen ist dieser Ansatz aber nicht ausreichend. Denn die Erkrankung umfasst wesentlich mehr als den Unterleib mit Endometrioseherden und zyklusabhängigen Symptomen. 

Endometriose zu behandeln bedeutet auch, Zusammenhänge zu erkennen, Möglichkeiten einzuordnen und herauszufinden, was für die individuelle Situation wirklich relevant ist. 

Genau dabei unterstütze ich dich mit fachlicher Einordnung und einer individuellen Betrachtung deiner Situation.

Kommt dir das bekannt vor?

Du hast viele Fragen rund um Endometriose oder Adenomyose und suchst nach Orientierung: 

Das sind berechtigte Fragen. Und du musst sie nicht allein beantworten. 

Warum ich auf Endometriose spezialisiert bin

Vor über 20 Jahren wurden bei mir Endometriose diagnostiziert. Die die Pille und Operationen haben mir damals nicht geholfen. Also habe ich mich intensiv mit der Erkrankung auseinandergesetzt und nach anderen Wegen gesucht, mit ihr umzugehen.

Aus dieser persönlichen Suche ist über die Jahre eine fachliche geworden. Ich habe mir fundiertes medizinisches und naturheilkundliches Wissen erarbeitet, die Heilpraktiker-Zulassung erworben und mich in meiner Praxis auf zentrale Themen im Umgang mit Endometriose spezialisiert, vor allem im Bereich Darmgesundheit und Regulation.

Warum du bei mir richtig bist

Seit mehr als zehn Jahren begleite ich Frauen mit Endometriose und Adenomyose und habe seither über 1.100 Beratungsgespräche geführt. Viele der Fragen, Unsicherheiten und Herausforderungen, die diese Diagnosen mit sich bringen, kenne ich aus dieser praktischen Arbeit und aus eigener Erfahrung.

Die meisten Menschen, die zu mir kommen, haben bereits viel gelesen, recherchiert und zum Teil auch schon viele Termine und mehrere Jahre Therapie hinter sich. Trotzdem stehen sie vor der Frage, was davon für ihre eigene Situation wirklich richtig ist. Genau hier setze ich an: Ich höre zu, ordne Zusammenhänge ein und sortiere mit dir, was passt, was dran ist und was warten oder gehen darf. 

Ernährungsberatung-Heilpraktikerin für Endometriose und Darmgesundheit-Frau Möller
Ein Orientierungsguide für Frauen mit Endometriose & Adenomyose

25 Antworten auf die häufigsten Fragen

Im Laufe meiner Arbeit mit Endometriose- und Adenomyosebetroffenen ist aufgefallen, dass sich Antworten wiederholen. Nicht, weil die Fragen banal sind, sondern weil uns im Kern alle die gleichen Fragen beschäftigen.

Mein E-Workbook „Von A bis Endo“ ist aus der Zusammenarbeit mit Betroffenen entstanden und gibt dir 25x Klartext auf die meist gestellten Fragen zu Endometriose und Adenomyose.

Es greift die elementaren Themen auf, für die es realistische Antworten und keine theoretischen Tipps braucht, um Entscheidungen treffen zu können.

Unterstützung bei Endometriose

Endometriose-Sprechstunde

60 Minuten für deine konkreten Fragen und eine fachliche Einordnung deiner aktuellen Situation im 1:1-Gespräch mit mir.

Mehr erfahren

Persönliche Endometrioseberatung Simone Möller

Der hormonfreie Weg

Ein kompakter 1:1 Workshop, der dir aufzeigt, welche Handlungsfelder bei einem hormonfreien Weg eine Rolle spielen und was du tun kannst.

Mehr erfahren

Ernährungs-CheckUp

Fachliche Einordnung deiner aktuellen Ernährung mit konkreten Empfehlungen, passend zu deiner Situation.

Mehr erfahren

Darmtherapie

Individuelle Darmtherapie auf Grundlage einer molekulargenetischen Stuhldiagnostik und gezielter therapeutischer Schritte.

Mehr erfahren

Therapeutisches Fasten

Begleitetes Fasten als präventive Kur oder innerhalb einer Behandlung als Impuls für körpereigene Regulationsprozesse.

Das Passende finden

Wenn du noch nicht sicher bist, ob eines meiner Angebote für dich am passt, lerne mich in einem kostenfreien Vorgespräch kennen. 

Hier besprechen wir kurz, was dich aktuell beschäftigt und was ich für dich tun kann.

Endometriose natürlich behandeln - Simone Möller

Fachliche Einordnung

Ernährung bei Endometriose

Es gibt keine spezielle „Endometriose-Ernährung“, auch wenn an vielen Stellen etwas anderes behauptet wird.

Meine Erfahrung zeigt deutlich, dass es nicht darum geht, möglichst viele Lebensmittel wegzulassen oder gezielt „gegen Endometriose“ zu essen. Entscheidend ist vielmehr, den Organismus mit dem zu versorgen, was er braucht, um mit der Erkrankung möglichst stabil umgehen zu können.

Deshalb arbeite ich in der Ernährungsberatung bei Endometriose nicht mit starren Verboten, sondern mit individuellen Anpassungen, die nährend, vielfältig und alltagstauglich sind.

Darmtherapie bei Endometriose

Es wird immer deutlicher, dass der Darm im Zusammenhang mit Endometriose eine größere Rolle spielt, als ihm lange zugeschrieben wurde.

Forschung und klinische Beobachtungen zeigen Zusammenhänge zwischen Darmmikrobiom, hormonellem Gleichgewicht und dem Stoffwechselgeschehen von Endometriosebetroffenen.

Deshalb betrachte ich den Darm bei Endometriose nicht nur als Verdauungsorgan, sondern als wichtigen Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes.

Heilfasten bei Endometriose

Endometriose gilt als gynäkologische Erkrankung. Es wird jedoch zunehmend deutlich, dass viele Beschwerden weit über den gynäkologischen Bereich hinausgehen und der gesamte Körper beteiligt sein kann.

Therapeutisches Fasten ist aus meiner Sicht ein relevanter naturheilkundlicher Ansatz, der unter anderem Stoffwechselprozesse, Entzündungsregulation und körpereigene Regeneration positiv beeinflussen kann.

Deshalb gehört begleitetes Fasten, wenn es individuell passend ist, für mich zu den relevanten therapeutischen Methoden im Umgang mit Endometriose.

⭐⭐⭐⭐⭐

Das sagen meine Kunden

FAQ – häufig gestellte Fragen

Die Schulmedizin arbeitet krankheits- und symptomorientiert. Sie stellt die zyklus- und damit hormonabhängige Aktivität der Endometriose in den Vordergrund der Therapie. Diese hat das Ziel, den Zyklus zu unterdrücken und so das Entstehen neuer Herde oder die Ausbreitung der Endometriose zu verhindern. Klassisch wurden bisher Endometriose­herde zunächst operativ entfernt und anschließend eine Hormontherapie vorordnet. Neuerdings wird die Hormontherapie immer öfter direkt, bereits vor einer gesicherten Diagnose oder Operation eingesetzt. Die Naturheilkunde arbeitet gesundheitsorientiert – eine Behandlung dient der Anregung der eigenen Regenerations­kräfte, der Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts oder der Vorbeugung von Gesundheitsstörungen. In diesem Ansatz wird davon ausgegangen, dass der Organismus nach Selbsterhalt strebt und auch von sich aus in der Lage ist, zu regenerieren. Naturheil­kundliche Methoden haben immer das Ziel mit einer Unterstützung von außen dafür zu sorgen, dass der innerer Arzt die innere Ordnung wieder herstellt. So steht je nach Methode die Stärkung des Immunsystems, der Lebensenergie, der Körpersäfte oder das Auflösen von Blockaden oder Traumata im Fokus der Therapie. Wie und mit welchen Mitteln hängt mit der gewählten Methode zusammen, z. B. TCM, Phytotherapie, Ausleitung, Darmtherapie, Ernährung usw.

Zum Einstieg ja, später kann dann Schritt für Schritt je nach Verträglichkeit gelockert werden. Und grundsätzlich kommt es auch auf die Aktivität der Endometriose an. Wenn die Schmerzen und Einschränkungen akut sind, empfiehlt sich eine sehr konsequente Endometriose-Ernährung. Einen dogmatischen Verzicht auf Dauer, egal auf was, halt ich für falsch. Eine gesunde Ernährung ist eine vollwertige Mischkost, in der keine Lebensmittelgruppe fehlen sollte und nicht zu vergessen: Auch die Seele isst mit.

Wichtig zu verstehen: Heilfasten ist das klassische Suppe-Saft-Fasten nach dem Arzt Dr. Otto Buchinger. Kein Intervallfasten oder anderer Nahrungsverzicht! Während einer Heilfastenkur wird der gesamte Organismus, insbesondere die Verdauung entlastet. Ein chronisch gestresster Körper nutzt diese Gelegenheit, um einen intensiven Regenerations­prozess anzustoßen, in dem potentielle Entzündungen reduziert und belastende Stoffe gezielt ausgeleitet werden. Die Auszeit wirkt auf allen Ebenen von Körper-Geist-Seele und ist eine intensive Methode, das Gleichgewicht im Organismus auf natürliche Weise wieder herzustellen. So können Endometriose-Betroffene von dieser traditionellen Heilmethode auf mehreren Ebenen profitieren. Es ist wichtig, Heilfasten unter Anleitung einer fachkundigen Person durchzuführen, da die individuellen Erlebnisse variieren können und Heilfasten nicht für jeden Menschen gleichermaßen geeignet ist.

Der Zusammenhang zwischen Darm und Endometriose besteht vor allem darin, dass die Darmschleimhaut, wie auch die gebärmutterähnliche Schleimhaut der Endometriose­herde bei der Zellteilung aus demselben Keimblatt entstammen. Zudem werden im Darm Hormone oder deren Vorstufen produziert und das Mikrobiom hat unmittelbaren Einfluss auf das hormonelle Gleichgewicht. Der Darm ist somit in mehrfacher Hinsicht am Symptomkomplex der Endometriose beteiligt. Auffällig viele Frauen mit Endometriose leiden parallel an Verdauungsstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Nahrungsmittel­unverträglichkeiten oder Intoleranzen und einer erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Ursächlich ist dafür wohl nicht die Endometriose zu sehen, sondern vielmehr das komplexe Krankheits­geschehen, was sich eben nicht allein mit einem hormonellen Ungleichgewicht erklären lässt.